Dr. Maximilian Störzer

Head of Digital Strategy Stadtwerke München

2. Kongresstag

Thursday, September 24th, 2020

9:10 AM Digitale Daseinsvorsorge als Leitmotiv für Stadtwerke

Mit der zunehmenden Digitalisierung entwickeln sich auch die Bedürfnisse von Städten weiter

– das Ziel sind „Smart Cities“. Die Auswirkungen für Stadtwerke sind dabei sehr konkret:

• Smart Utilities: Die Erzeugungsportfolien wandeln sich. Neben klassischen Großkraftwerken

sind heute Erneuerbare und oft auch viele kleine PV-Anlagen im Portfolio, die aber gesteuert

werden wollen. Dies und auch die E-Mobilität verändert die Anforderungen an die Netze, die

intelligent werden sollen. Die Daten dafür liefern intelligente Messsysteme.

• Smart Mobility: Der zunehmende Verkehr ist eine große Herausforderung vieler Städte. Die

„Mobilitätswende“ ist in aller Munde. Klar ist gleichzeitig: der Platz ist begrenzt, neue Strecken

schwierig. Es gilt also die bestehende Infrastruktur und neue Mobilitätsformen intelligent zu

nutzen.

• Neue Geschäftsfelder: Telekommunikationsinfrastrukturen sind in den Portfolien

angekommen. Aber auch rein digitale Infrastrukturen – E-Commerce, IoT- und

Datenplattformen – rücken mehr und mehr in den Fokus.

• Die Stadtwerke München arbeiten in all diesen Feldern daran, ihre Leistungen für die Smart

City München zu digitalisieren; mit dem Vortrag lade ich Sie zu einem Streifzug durch die

Digitale Daseinsvorsorge in München ein.

Dr. Maximilian Störzer, Head of Digital Strategy, Stadtwerke München AG

2:35 PM D | Smart Metering – Business Case und Geschäftsmodelle verzweifelt gesucht!

Ziel von Smart Metering ist die Lieferung der notwendigen Daten, um die Digitalisierung der Energiewirtschaft voranzubringen. Heute – 3 Jahre nach dem erklärten Zieltermin – liegt gleichwohl immer noch keine Markterklärung vor, die Haltbarkeit der Zähler ist vergleichsweise gering, Gerätekosten, Wartungskosten und Anforderungen an sichere Lieferketten und IT-Sicherheit sind dagegen hoch. Der Nutzen andererseits ist heute sehr überschaubar, sowohl für Versorger, Netzbetreiber als auch Verbraucher. Häufig werden daher „Mehrwertdienste“ beschworen, die die teure Infrastruktur finanzieren sollen. Ideen und erste Ansätze gibt es, schlüssige Geschäftsmodelle fehlen gleichwohl noch – und sind verzweifelt gesucht! 

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